Man ey, yes! Wie lang hab ich darauf gewartet, dass jemand diesen Song hochlädt -- endlich ist es soweit :D :D :D
liebe ich Supertopic: Nerdchor.
Was dort im Watt liegt, sieht aus wie eine gigantische Muschel, und ihre Barteln glitzern im Mondlicht. Sie misst etwa 10m in der Länge und 6m in der Breite und wurde von zwei Architekten aus Wien ersonnen (Najjar & Najjar).
Das Tidenhaus ist mehr ein Kunstwerk denn eine alltagstaugliche Wohnstätte. So wie sich das Erscheinungsbild der Landschaft mit Ebbe und Flut verändert, so zeigt sich uns auch die Muschel in wechselhafter Form. Bei Ebbe liegt sie flach und mit geöffneten Schalen auf dem Meeresboden. In dieser Phase ist sie zu Fuß zu erreichen. Steigt das Wasser bei einsetzender Flut, schließen sich die Schalen allmählich und der Innenraum beginnt sich zu verändern. Bodenplatten werden in die Höhe gefahren, so dass eine Galerie entsteht, und das Haus wächst in die Höhe. Jetzt ist es nur noch über ein Boot zu betreten. Die “Barteln”, lamellenförmig angebrachte Glasflächen, sind beweglich und sorgen je nach Tages- und Nachtzeit für unterschiedliche Lichtstimmungen.
Dieses Haus ist reine Poesie. Man darf nicht nach dem Darin-leben fragen, sollte sich rein auf das Er-leben konzentrieren. Dann wird der Lockruf dieses leider nicht real existierenden Wohntraums fast unerträglich.
49 Minuten Unterhaltung mit David Attenborough. Dies ist der siebte Teil aus seiner Dokumentationsreihe “The life of mammals”, die 2002 von der BBC produziert wurde.
Alle Flüsse fließen zum Meer, so hat man es gelernt. Manche versiegen auch unterwegs, oder lassen sich in einem Binnensee nieder. Aber einen Fluss, der sich Richtung Bergquell aufmacht, so einen habe ich noch nicht gesehen.
Und trotzdem kommt es vor, dass sich Wassermassen plötzlich dazu entschließen, gegen den Strom zu schwimmen. Natürlich nicht aus einer Laune heraus. Beobachten lässt sich dieses Phänomen an so gut wie jeder Meeresmündung, meist fällt die Bewegung aber so schwach aus, dass sie kaum wahrgenommen wird.
Es gibt allerdings Ausnahmen – trichterförmige Küstenmündungen, an denen es einen deutlichen Tidenhub gibt. Dann presst sich das flutende Meerwasser mit aller Kraft in die Süßwassermündung und lässt so eine Welle entstehen, die oft noch etliche Kilometer im Landesinneren beobachtet werden kann. Solch eine ausgeprägte Gezeitenwelle, auch Bore (indisch “Flut”) genannt, kann Schiffen einige Kopfschmerzen bereiten, wird sie doch mancherorts bis zu neun Meter hoch mit Geschwindigkeiten bis zu 65 km/h.
Surfer hingegen werden von ihr magisch angezogen.
Nach Jahren mal wieder daran gedacht und ich finde es immer noch eins der besten, lustigsten und schönsten Videos :D

“Akrokomai – Taken outside and shot” – Original:flickr
Ich habe einen Fehler im Albumtitel -_-