Über die Seite
Das Wartezimmer ist private Leidenschaft. Nichts großes, nur ein Mensch, eine Amateurin, weder Wissenschaftlerin, noch Journalistin. Also erwarte keine Perfektion und keine hundertprozentige Verlässlichkeit. Ich schreibe einfach aus Spaß an der Sache.
Stickstoff: Politische, geisteswissenschaftliche und gesellschaftliche Themen.
Wasserstoff: Sobald auch nur ansatzweise Wasser im Spiel ist, landet es hier.
Sauerstoff: Der Rest – leichte bis mittelschwere Kost für zwischendurch.
Über mich
Ich knibbel an meinen Fingernägeln. Wenn mich etwas ärgert oder sehr beschäftigt, beginnt mein Fuß zu wippen. Wer mit mir ein Zimmer teilt, sollte abends Papier und Stift bereitlegen, da ich während des Schlafs äußerst gesprächig bin. Ich lege mich ungern fest – “Schauen wir mal”. Wer aus meinem Munde vernimmt, es gehe mir gut, der darf davon ausgehen, daß mir in jenem Moment ausgesprochen fantastisch zumute ist. Denn mein allgemeiner Wohlbefindlichkeitspegel weicht selten von einem “Es geht so” ab. Die Zahl meiner Freunde läßt sich auf die Anzahl der Finger an einer Hand begrenzen. Blau finde ich gut und “Die Sterne” noch besser. Mein Freund hält mich meiner Interpretation seiner Worte nach für einen intellektuellen Zombie auf dem langsamen Weg der Besserung. Vernehmt ihr sein Dementi? Achtet nicht darauf, ich weiß es besser. Das Leben ist unerträglich schön und unmöglich lebenswert. Rilke war gut und Baudelaire war besser Heute bevorzuge ich Rilke. Ich sah Saturn und Jupiter mit eigenen Augen und mein Herz schwankte zwischen Rasen und Stillstand.